Beta (Motorrad)

Beta ist ein italienischer Hersteller von Motorrädern und Motorrollern. Der Firmensitz befindet sich in Rignano sull’Arno.

Geschichte

Die Firma wurde 1904 unter dem Namen Società Giuseppe Bianchi in Florenz gegründet und produzierte damals Fahrräder in Handarbeit.

Im Zuge der Modernisierung des Unternehmens im Jahre 1940, wurde der Firmenname in Beta umbenannt und man begann einzylindrige Zweitaktmotoren in die hauseigenen Fahrradrahmen zu montieren. So verließen die ersten Motorräder das Werk.

In den ‘60er Jahren des 20. Jahrhunderts begann Beta mit der Entwicklung und Produktion selbstentwickelter Motoren, die bis heute in eigenen Motorrädern und Motorrollern verbaut werden. Dabei handelte es sich anfangs um einzylindrige Zweitaktmotoren. Erst später entwickelte man auch Viertaktmotoren, blieb jedoch dem Konzept des Einzylinders treu.

Im Jahre 1972 verlagerte Beta seinen Hauptsitz nach Rignano sull’Arno. Hauptgeschäft ist seitdem die Produktion von Motorrollern und Trial-Motorrädern.

Seit 2002 produziert Beta mit den Modellen « Jonathan 350« , « Euro 350 » und « Alp 200 » auch Motorräder für den alltäglichen Straßeneinsatz. Dabei setzt Beta bei den 350er-Modellen nicht auf einen selbstentwickelten Motor, sondern kauft das Einzylinder-Aggregat beim japanischen Motorradhersteller Suzuki ein. Ende 2003 erweiterte der Hersteller sein Portfolio um die Modelle « Alp 4.0 » und « Motard 4.0« , die, wie auch schon die « Jonathan » und die « Euro« , auf dem bewährten Einzylinder aus der Suzuki DR 350 aufbauen. Darüber hinaus stellt Beta noch eine Reihe von 50ccm-Motorrädern her, die von einem selbstentwickelten Motor angetrieben werden und als Enduro- und Supermoto-Version zu haben sind.

Ende 2004 zeigte Beta erstmals die Früchte aus der Zusammenarbeit mit dem österreichischen Motorradhersteller KTM und offeriert damit sein neuerliches Engagement im Enduro-Sport.

Erfolge im Motorsport

1976: Italienischer Meister in der 125er Cross-Seniorklasse durch Paolo Piron

1987, 1989, 1990, 1991: Weltmeister in der Trial-Weltmeisterschaft (Jordi Tarres)

1987 und 1988: Teilnahme an der Peru-Rally, Fahrer war auch hier Jordi Tarres auf einer TR34 bzw. einem 0-Serien-Prototypen

1997, 1998 und 1999: Gesamtsiege in der Trial-Weltmeisterschaft durch Dougie Lampkin.